auf Island angekommen

so, der Flieger hatte zwar nen paar Minuten Verspätung aus Hamburg mitgebracht, aber der Flug lief super und ohne Zwischenfälle ;)

In Keflavik gelandet, drehte der Pilot gleich wieder um und gab wieder Gas, wir dachten schon er wäre falsch gelandet *g* aber die Gates waren einfach am vorderen Ende der Start/Landebahn, und es gibt hier keine seperaten Runways, wozu auch bei drei Flugzeugen pro Tag?

Die Gepäckausgabe hat dafür dann aber ziemlich lange gedauert, naja, wie sollen die bei dem Aufkommen auch Übung darin bekommen, hehe.

Da Keflavik 40 km außerhalb liegt musste ich danach den Shuttlebus nach Reykjavik nehmen, mit 17.000 Kronen hats etwas über 10 Euro gekostet. Im VRR hätte man für die Strecke bestimmt das dreifache bezahlt ;)

Aber was hier richtig teuer ist? –> Alkohol, und nicht nur die harten Sachen. Ne Flasche Jägermeister steht hier für 60.000 Kronen im Regal, da überlegen es sich die Kinder dreimal, ob sie das Zeug übertrieben trinken und den teuren Stoff später in die Gosse kotzen, richtig so ;)

Leider hat es just in dem Moment zu regnen angefangen, als ich den Bus betreten habe, und seitdem regnet es nahezu ununterbrochen. Wie gut das ich passende Klamotten dabei habe und alles trocken verstaut habe. Der Bus hielt außerhalb nahe dem nationalen Flughafen in Reykjavik und von dort gings dann zu Fuß in die Innenstadt. GPS und Straßenkarte waren dabei sehr hilfreich.

Ich bin dann über eine Stunde durch die Stadt geirrt, immer auf der Suche nach nem Café mit WLAN. Die freundliche Deutsche im touristoffice hat mir zwar nen Café genannt, aber das hatte zu und lag leider am anderen Ende der irre langen Einkaufsstraße, dort angekommen habe ich in der Info dort (hier gibt es alle 20 Meter eine Touristeninformation, sehr extrem :) ) erfahren, dass das Café neben dem ersten touristoffice WLAN hat… ÄTZ, also wieder 20 Minuten zurückgelaufen und nun sitze ich im Hressingarskälinn, einer netten Bar mit genießbarem Kaffee und leckrem Essen.

Auf dem Weg habe ich auch schon die Gelegenheit genutzt und Geld gewechselt und die Vorhersagen trafen ein: Geld muss man vor Ort tauschen, der Wechselkurs ist trotz Bearbeitungsgebühr um einiges besser als am Geldautomaten.

Ein Fazit der ersten Stunden auf Island?

  • Sehr krasse Wolkenformationen die in einem völlig ungewohnten Licht neben dem grünen Moosboden total klasse wirken! (Ich hoffe, dies in den nächsten Tagen noch einmal in Ruhe vor die Linse zu bekommen!)
  • Alle Straßen sind mit Straßenlaternen ausgestattet, ALLE, ob klein, ob groß, innerorts und draußen… Strom haben sie hier echt genug. Das zeigt sich hier auch in der Bar, ich sitze auf dem offenen Balkon unter einer Armada von Heizstrahlern und es ist echt angenehm warm. In Deutschland wäre das nicht zu bezahlen…
  • Die Leute sind freundlich und nett, sprechen alle Englisch und teilweise auch Deutsch. Also, alles super!

Jetzt habe ich Kris erreicht und wir treffen uns gleich hier in der Bar. Er kommt von außerhalb, bin mal gespannt wo er genau wohnt.

OHHH die Sonne kommt raus… aber regnen tuts trotzdem noch. Wo ist der Regenbogen???

ich gehe ihn suchen, bis später ;)

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