Die Bildungselite – ein Praxisversuch

“Selbst” Studenten scheinen es nicht zu verstehen. Als ihr BaföG nur fürs Semestertickt reichte, fuhren sie selbst noch mit dem Bus durch die Gaußstr. zur Uni und hätten mitbekommen können wie eng diese Straße für Busse ist. Nun wo das Kindergeld aber erhöht wurde konnten sie sich endlich den 10-jährigen Leasingvertrag für den Lupo leisten und parken ebendiese Straße so erfolgreich zu, dass es am laufenden Band zu solchen Szenen kommt.

Ein Bus der WSW von der einen Seite, ein LKW von der anderen. Der eine wollte nicht zurücksetzen, der andere hatte 30 PKW hinter sich. Dies hat die Gaußstraße für 20 Minuten lahm gelegt und kann jederzeit wieder passieren.

Schuld sind auf der einen Seite das chaotischen Parkverhalten der Bildungselite, auf der anderen Dienstanweisungen der WSW, dass Busfahrer nicht rückwärts fahren dürfen und somit nicht im Stande sind Verkehrsbehinderungen selbst zu beseitigen. Wer seine Mitarbeiter so einschränkt ist ein Sessel*** der noch nie auf der Straße unterwegs war und sich lieber hinter Dienstanweisungen versteckt.

Vielleicht lässt sich ja auch etwas dazu schreiben, dass das Ordnungsamt eine Straßenseite besser dauerhaft sperren sollte, da es sonst jederzeit wieder zu so einer Situation kommen kann. Der letzte Großeinsatz der Wuppertaler Feuerwehr ist keine zwei Wochen alt…

2 responses to “Die Bildungselite – ein Praxisversuch”

  1. …wer schonmal vorne links in einem (womöglich sogar voll besetzten) Busse saß, der weiß, daß nach hintenraus nichts zu sehen ist. Und wo man nichts mehr sehen kann, ist fühlen keine Schande. Oder etwa doch?

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